Manuelle  Lymphdrainage

 

Die Lymphgefäße sind sehr oberflächlich und die Lymphe fließt sehr langsam. Die manuelle Lymphdrainage ist eine sanfte Methode, um die gestaute Lymphe wieder in Fluss zu bringen.

 

Das Lymphsystem besteht aus Lymphgefäßen und aus lymphatischen Organen. Die Lymphgefäße leiten die Lymphe in das Venensystem ab, die lymphatischen Organe (Lymphknoten, Milz, Tonsillen, Thymus) und das lymphatische Gewebe der Schleimhäute dienen als Abwehrorgane sowie als Bildungs- und Differenzierungsorte der Lymphozyten.

 

Lymphödeme entstehen als Folge von Erkrankungen des Lymphgefäßsystems und stellen chronische Krankheitsbilder dar. Arbeitet das Lymphgefäßsystem nicht richtig, so entsteht ein Ödem (eiweißreiche Wasseransammlung im Gewebe). Der Krankheitsverlauf vom latenten Stadium bis Stadium I, II und III bedeutet nicht nur eine quantitative Zunahme der Schwellung sondern auch eine qualitative Veränderung des Gewebes.

 

Ist das Lymphgefäßsystem anlagebedingt fehlentwickelt, so handelt es sich um ein primäres Lymphödem. Zu sekundären Lymphödemen führen vielfältige Schädigungen des Lymphgefäßsystems, am häufigsten entstehen sie durch die therapeutischen Maßnahmen nach Krebsoperationen.

 

 

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